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[Platz] schaffen geht von einem konstruktivistischen Raumverständnis aus, in dem Raum als sozial konstruiert definiert wird und sich so vom klassischen Bild des Containerraumes abgrenzt. Eine Umnutzung von Parkplätzen wäre beispielsweise nach der Soziologin Martina Löw („Raumsoziologie“, 2001) zu verstehen als Spacing das sich den räumlichen Strukturen eines Ortes wiedersetzt. Durch die Benennung und Kennzeichnung des Platzes wird mit der Aktion darüber hinaus ein neuer Ort geschaffen, der auch über die Dauer des tatsächlichen Spacings hinweg bestehenbleibt. Auf diese Weise wird die kollektive Syntheseleistung „Parkplatz“ durchbrochen und die Möglichkeit der Raumkonstitution sichtbar/greifbar/erfahrbar. |